Der Verein für Denkmalpflege und Penzberger Stadtgeschichte hat am 14.08.2010 der Stadt Penzberg angeboten, eine Sitzbank zu schenken.

 

Den gesamten Text lesen Sie hier


So hat die Presse reagiert: hier

 

Die von der Stadt erhaltene Antwort finden Sie hier

 

Nach über 2 Jahren, nachdem wir nachgefragt hatten, wie es nun in dieser Angelegenheit weitergehe, haben wir eine Antwort erhalten. Diese lesen Sie hier

 

Und was ist dann im weiteren Verlauf 2013 passiert?

 

Die Stadtverwaltung hat Holzbänke ohne jegliche Kontaktaufnahme mit uns gekauft und dann auch noch in der Presse behauptet, wir hätten eine Patenschaft für solch eine Bank in Höhe von 500 Euro übernommen! Den entsprechenden Zeitungsartikel lesen Sie hier

 

Dass wir das als einen krassen Wortbruch empfinden, haben wir in einem offenen Brief per Einschreiben an den Bürgermeister zum Ausdruck gebracht. Diesen können Sie  hier nachlesen.

 

Da der Brief in Kopie auch an die Presse ging, erschien ein entsprechender Artikel im Gelben Blatt am 20.11.2013. Diesen können Sie hier nachlesen

 

Darauf wiederum erfolgte unser Leserbrief am 24.11.2013, den Sie hier  finden, sowie den Teilabdruck im Gelben Blatt vom 30.11.2013 hier.

 

Die Reaktion der Stadt ist mehr als beschämend: Der Bürgermeister äußert sich nicht, der Stadtbaumeister verdreht völlig die Tatsachen. Das Tondokument, von Radio Oberland aufgenommen und gesendet, kann auf Nachfrage im MP3-Format interessierten Bürgern zum privaten Anhören zugänglich gemacht werden. Darin wird es so hingestellt, als sei der Verein nicht auf die Stadt zugegangen, was jedoch definitiv nicht der Wahrheit entspricht.

 

Es bleibt die Frage von Seiten der Stadtverantwortlichen unbeantwortet, was mit den abgebauten Drahtgitterbänken geschehen ist. Obwohl die Stadt aufgrund der bestehenden Informationsfreiheitssatzung zur Auskunft verpflichtet wäre, ist es uns bislang nicht möglich gewesen, den Verbleib dieser sehr bequemen und wartungsfreien Bänke in Erfahrung zu bringen!

 

Im Frühjahr 2014 fanden schließlich Kommunalwahlen statt. Die Ära Mummert ging zu Ende. Seine Nachfolgerin wurde Frau Zehetner.

und mit ihr kam ein neuer Wind ins Rathaus. Als dann vom Stadtbaumeister Klement eine Einladung an uns erfolgte, sich bezüglich der Texte der Geschichtstafeln mit uns zu treffen sagten wir dieses Treffen zu. Zu diesem Treffen erschien auch Frau Zehetner. Wir nutzten diese Gelegenheit sofort auf unsere Bankspende anzusprechen. Die Bürgermeisterin war unserer Spende gegenüber sehr aufgeschlossen und hat sofort diese Spende angenommen. Was vorher Jahre dauerte, ohne dass ein konkretes Ergebnis erzielt worden wäre, war nun in wenigen Minuten erledigt.

 

So konnten wir letztlich doch noch unsere Bank - in roter Farbe entsprechend der politischen Gesinnung der Bergarbeiter zu Staltacher-Hof-Zeiten - der Stadt stiften. Auch unser Wunsch nach Material (Drahtgitter da dieses nahezu unverwüstlich ist) und nach dem Stifterschild wurde seitens der Stadt entsprochen. Wir haben dann aus zahlreichen Modellen eine uns schön erscheinende Bank ausgewählt. Diese fand auch die Zustimmung der Bürgermeisterin. Nach zweimaligen Transportproblemen (die Bänke kamen jeweils beschädigt in Penzberg an) wurde die Bank im November 2014 geliefert und durch den Bauhof aufgestellt. Die Berichterstattung im Gelben Blatt finden Sie hier

 

Damit fand das Drama um die Sitzbank doch noch ein gutes Ende.

 

Übrigens: Die Bank wird gut vn der Bevölkerung angenommen! Auch fällt sie aufgrund der anderen Farbe und des anderen Materials auf. Dies kam uns schon mehrfach zu Ohren und tauchte sogar in Leserbriefen zum Thema Brunnenfigur am Stadtplatz (Esel vs. Steinquader) auf.