Der Tag des Offenen Denkmals im Jahr 2013 fand am 08.09.2013 statt.

Er stand in diesem Jahr unter dem Motto

"Jenseits des Guten und Schönen: Unbequeme Denkmale?"

Allgemeine Informationen zum Motto 2013 des "Tages des Offenen Denkmals" finden Sie hier

Der Verein für Denkmalpflege und Penzberger Stadtgeschichte hat sich 2013 zum zweiten Mal nach 2011 mit einer Veranstaltung am "Tag des Offenen Denkmals" beteiligt:

Nachdem wir im vergangenen Oktober einen exzellenten Vortrag von Herrn Gerhard Prantl zur Siedlungsgeschichte in Penzberg gehört hatten (siehe "Rückblick"), konnten wir an diesem Tag unter seiner Leitung uns die unterschiedlichen Hausstile in Penzberg vor Ort ansehen. Es war als Fahrradspaziergang durch viele Penzberger Stadtteile organisiert, welcher ca. 4 Stunden mit zahlreichen Zwischenstopps dauerte.

Die Teilnahme war – wie bei allen Veranstaltungen zum „Tag des offenen Denkmals“ – kostenlos, eine Anmeldung war nicht erforderlich. Als Teilnahmevoraussetzungen war lediglich ein verkehrstüchtiges Fahrrad sowie eine Unterschrift, mit der die Teilnahmebedingungen an Veranstaltungen des Vereins für Denkmalpflege und Penzberger Stadtgeschichte akzeptiert werden (Haftungsausschluss; die Teilnahmebedingungen finden Sie hier).

Bei traumhaftem Wetter hatten sich 30 Interessierte zuzüglich zwei Kindern um 10:00 Uhr am Bergwerksdenkmal „An der Grube“ beim Edeka versammelt, um den Ausführungen unseres Referenten aufmerksam zu folgen. Nach einer Einführung ging es zum Spielplatz an der Gustavstraße, an der derzeit noch alte Bausubstanz zu sehen ist. Anschließend ging es über die Bürgermeister-Rummer-Straße in die dortige Stadthallensiedlung um über das sog. „Herz-Jesu-Viertel“ zum Bahnhof zu fahren. An jeder dieser Zwischenstationen hat Herr Prantl viel Interessantes und Wissenswertes erzählt und öfter hat man ein „das wusste ich auch noch nicht“ gehört. Von dort aus ging es über die Philippstraße in die Maistraße und weiter in die Stichstraße der Karlstraße am Stadtmuseum. Danach fuhren wir über die Fischhaberstraße in die Kriegsopfersiedlung, gebaut für die Veteranen des 1. Weltkriegs. Über die Wölfelstraße und den Stockseeweg ging es weiter über den Oberanger zur Heimstättensiedlung. Hier wurden sogar Anwohner auf uns aufmerksam und neugierig, einer konnte sogar einige Details zu den Ausführungen von Herrn Prantl ergänzen. Über Heinz ging es schließlich weiter nach Maxkron, welches eine typische Moorkolonie ist, die vielfach durch Überschwemmungen heimgesucht wurde. Nach ca. 4 Stunden haben sich die Teilnehmer gegen 14:00 Uhr in bester Stimmung zum Ratschen im Biergarten der Pizzeria versammelt und den Tag mit Speis und Trank ausklingen lassen.

Unser ganz besonderer Dank gilt Herrn Prantl, ohne den dieser tolle Tag nicht möglich gewesen wäre!

Den Pressebericht im Gelben Blatt finden Sie hier.

Den Pressebericht im Tölzer Kurier finden sie hier.