Aus aktuellem Anlass hatten wir zu den Veranstaltungen, die in unserem Handzettel abgedruckt sind eine

 

Filmvorführung

am Sonntag, den 31.01.2016 um 10:30 Uhr im Penzberger "Kino P" (Bichler Straße in Penzberg)

organisiert:

 

Die Dokumentarfilmerin des Bayerischen Rundfunks hatte sich dankenswerterweise bereit erklärt, uns ihren Film über "Historische Bahnhöfe in Bayern" zu zeigen und im Anschluss daran den Besuchern für Fragen zur Verfügung zu stehen.

Diese Filmmatinée war als eine Aktion gedacht, um das Penzberger Bahnhofsgebäude vor einem angedachten Abriss zu retten. Das Gebäude gilt in der Bevölkerung schon lange als Denkmal obgleich es  nicht in der offiziellen Denkmalliste des Landesamtes für Denkmalpflege eingetragen ist.

 

Es waren 56 Besucher anwesend, unter anderem auch die Bürgermeisterin und der Stadtrat Adler. Im Anschluss an den Film ergab sich eine Gesprächsrunde, bei der u.a. die Bürgermeisterin darlegte, dass die Stadt hochverschuldet sei (Steuerrückzahlung von 45 Mio. Euro an Roche) und zwar das Bahnhofsgebäude, das in städtischem Besitz ist, behalten möchte, dass aber die Finanzen letztlich den Ausschlag geben würden. Denn neben den Renovierungskosten fallen auch die laufenden Unterhaltskosten an. Im Anschluss wurden dann von den Teilnehmern verschiedene Nutzungsmöglichkeiten für das Gebäude für die Zeit genannt, nachdem die Deutsche Bahn den Fahrkartenverkauf am Schalter eingestellt haben wird, was für 2017 vorgesehen ist. Als sich nochmals die Bürgermeisterin mit einem Redebeitrag beteiligte, machte sie uns ein völlig unerwartetes Angebot. Zitat: "Herr Peren, wenn Sie mir ein tragfähiges Konzept vorlegen, dann stelle ich mich vor den Stadtrat und sage "Wir schenken das Gebäude dem Denkmalverein". Gegen 14:00 Uhr gingen dann die Teilnehmer mit vielen Eindrücken vom Film und vielen geäußerten Ideen nach Hause.

 

An dieser Stelle danken wir ausdrücklich auch den Besitzern des Penzberger Kinos für ihre Bereitschaft, diesen Film in ihrem "Kino P" vorzuführen. Natürlich gilt unser weiterer ausdrücklicher Dank Frau Dr. Sybille Krafft, bei dieser Matinée anwesend gewesen zu sein und damit überhaupt erst ermöglicht zu haben, dass wir diesen Film der Öffentlichkeit präsentieren konnten. Natürlich bedanken wir uns auch bei den 56 Besuchern, die diese Filmmatinee zu einer mit Leben erfüllten Veranstaltung gemacht haben.

 

Nun ist ja nicht nur der Denkmalverein sondern die gesamte Bevölkerung aufgerufen, sich über die Nutzung des Bahnhofes nach der Schalterverkaufs-Ära Gedanken zu machen. Wir vom Denkmalverein werden uns sicher intensiv dazu einbringen.

 

Wir sind selbst gespannt, was die Zukunft in dieser Angelegenheit bringen wird!