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- Das Schicksal der bayerischen Truppen als Verbündete im Russlandfeldzug von 1812

 

Am Freitag, den 24..01.2014 findet um 19:00 Uhr im Rot-Kreuz-Saal in der Winterstraße 4 in Penzberg (Nähe Polizei) ein Vortrag über den Russlandfeldzug von 1812 statt.

 

Wir konnten einen ausgewiesenen Kenner dieses Themas für unseren Vortrag gewinnen: Herr Peter Tremmel, Heimatforscher aus Aichach, beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit diesem Krieg. Sein besonderes Augenmerk gilt dabei dem Schicksal der bayerischen Truppen, die von diesem Krieg großenteils nicht wieder in die Heimat zurückgekehrt sind. Daher haben auch viele Familien aus dem Oberland Vorfahren, die in diesem Krieg ums Leben gekommen sind.

 

Als Napoleon 1812 in den Krieg gegen Rußland zog, war Bayern sein Verbündeter. Daher zogen viele bayerische Truppen ebenfalls in diesen Krieg, der sich zu einem Desaster auswuchs. Von den bayerischen Kriegsteilnehmern kamen nur die allerwenigsten wieder zurück. Somit waren viele bayerischen Familien direkt von diesem Krieg betroffen. Der Referent berichtet neben dem Ablauf des Feldzuges auch über Möglichkeiten, die heute zur Verfügung stehen um Informationen über die Gefallenen zu finden. Da er dabei auch auf Kriegsteilnehmer aus dem Raum Weilheim-Bad Tölz eingeht, wird dadurch ein Stück Heimatgeschichte lebendig.

 

Dauer: ca. 60 Minuten, im Anschluss sind Fragen an den Referenten möglich.

Eine Anmeldung ist nicht notwendig, die Teilnahme kostet 2,00 Euro, für Schüler und Studenten 1,00 Euro, Kinder bis 14 Jahre und Vereinsmitglieder zahlen nichts.

 

Wie immer sind alle interessierten Bürger aus nah und fern herzlich zu dieser Veranstaltung eingeladen.