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Am Samstag, den 25.07.2015 bot der Verein für Denkmalpflege und Penzberger Stadtgeschichte mit dem Penzberger Stadtrat und Paralympics-Teilnehmer Wolfgang Sacher eine Fahrradwanderung an.

 

Sie stand unter dem Motto:

 

Kapellen am Wegesrand

 

 

Kennen Sie die Kapelle Maria Osö? Oder die Kapelle in Reinthal? Waren Sie jemals in der Kapelle in Schönmühl? Wenn nicht, oder wenn Sie mehr über diese und weitere Kapellen und kleine Kirchleins wissen möchten, waren Sie herzlich eingeladen, bei der Tour dabei zu sein.

 

Wir trafen uns am 25.07.2015 um 10:00 Uhr am Bahnhof in Penzberg und fuhren dann entgegen des Uhrzeigersinns zuerst in die Pfarrei Bichl/Benediktbeuern, dann in die Pfarrei Bad Heilbrunn. Danach kamen wir wieder auf die westliche Seite der Loisach in die Pfarrei Iffeldorf, passierten die Pfarrei Penzberg und kamen dann in den sehr großen Pfarrverband Habach, zu dem eine Vielzahl von Ortschaften zählt. Wir haben auf der gesamten Tour 20 kleine Kirchen und Kapellen entdeckt, die wahre Schmuckstücke sind. Da diese aber abseits der Hauptstraßen liegen, kennt sie kaum einer.

 

Es nahmen 14 Personen an der Fahrradwanderung teil. Die Tour dauerte etwa 10 Stunden, wobei die Einkehr darin bereits enthalten ist. Der Verlauf war auf Nebenstraßen und Feldwegen, somit waren Rennräder für diese Tour nicht geeignet. Robuste, verkehrstüchtige Fahrräder waren gefragt, ebenso wie ein wenig Kondition. Wir blieben immer wieder stehen, um die Kapellen zu besichtigen. Einen Faktor konnten wir natürlich nicht beeinflussen: Das Wetter! War es die Tage und Wochen davor schier unerträglich heiß, so wechselte das Wetter von Freitag auf Samstag, es folgte ein Temperatursturz und bedrohlich schwarze Wolken hingen am Himmel. Ein kräftiger Wind wehte aus dem Westen. Aus diesem Grund brauchten wir für die erste Hälfte der Tour weit über die geplante Zeit hinaus, die wir dann aber ab Obersöchering fast wieder eingeholt hatten, da ab dort der Rückenwind uns jede Anstrengung abnahm. Die dunklen Wolken und der Wind waren sicher auch der Grund, weshalb bei dieser schönen Tour nur 14 Personen mitmachten. Letztlich hat das Wetter komplett gehalten, wir haben keinen einzigen Tropfen Regen abbekommen. und die Tour hat den Teilnehmern so gut gefallen, dass bei der Rückkunft in Penzberg spontan beschlossen wurde, 2017 oder 2018 eine "Kapellentour 2" mit anderer Route durchzuführen.

 

 Glücklicherweise waren wir auch bei dieser Tour von Fahrradpannen oder gar Unfällen verschont, dank der vorsichtigen Fahrweise aller Teilnehmer. Vielen Dank dafür von unserer Seite!

 

Wir möchten noch darauf hinweisen, dass keiner Angst haben musste, dass wir zu schnell fahren würden. Denn die meisten wissen ja, dass Herr Sacher Radrennsportler ist. Es war letztlich nicht die Schnelligkeit, sondern der Gegenwind, der uns alle ins Schwitzen brachte. Die Temperaturen hingegen waren für eine Fahrradtour ideal. Und schließlich richtet man sich immer nach dem Schwächsten in der Gruppe.

 

Wir bedanken uns insbesondere bei Hr. Wolfgang Sacher, der uns souverän und sicher über kleine Straßen und Feldwege leitete und uns wie ein Schäfer seine Herde betreute und zusammenhielt. Fotos der Tour können auf unserer Homepage in der Fotogalerie angeschaut werden. Natürlich bedanken wir uns auch bei allen Teilnehmern und freuen uns, dass allen die Tour genau so gut gefallen hat wie mir selbst.

Wir laden Sie herzlich ein, auch bei unserer nächsten Fahrradtour wieder dabei zu sein!

Bis dahin verbleibe ich

Alexander Peren