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Am 30.11.2018 fand der Vortrag "Der Troadstadl im Spiegel der regionalen Hauslandschaften um Penzberg" im Kleinen Saal der Stadthalle statt. Herr Georg Waldemer, bei der Landesstelle für die nicht-staatlichen Museen in Bayern zuständig für Freilichtmuseen, Technik- und Agrarhistorische Museen überzeugte mit einem sehr informativen und reich bebilderten Vortrag, der leider durch technische Probleme etwas beeinträchtigt wurde.  Die für das Oberland typischen Hochtennen, wo eine Rampe zur Tenne über den Ställen führt, wurden zunächst von den Klöstern entwickelt und dann von den Bauern übernommen, weil die Vorteile auf der Hand lagen. Heu und Stroh konnten durch eine Luke gleich zu den Tieren befördert werden. Der Wohnbereich machte bei den Gebäuden den kleineren Teil aus. Dieser Teil ist beim Penzberger Troadstadl als einziger erhalten. Bei einem Umbau 1923 wurden Stall und Tenne abgebaut, sodass nur noch der kleinere Wohnteil übrig blieb.